TROJA – Ein Antikenzyklus nach Euripides in einer Bearbeitung von Melinda Nadj Abonji

Mit den Dramen «Iphigenie in Aulis», «Die Troerinnen» und «Hekabe» beschrieb Euripides nicht nur den Trojanischen Krieg selbst. Vielmehr beleuchtete er das komplexe Geflecht der Gründe hinter dem Feldzug sowie die Gräuel der Vergeltung nach der Eroberung der Stadt. Im Zentrum stehen die Frauen als Leidtragende und Projektionsflächen eines vor allem von männlichen Eitelkeiten und Machtansprüchen dominierten Konflikts.

In einer eigens für die Luzerner Inszenierung entstehenden Neubearbeitung durch Melinda Nadj Abonji lenkt «TROJA» den Blick auf die Ursachen eines Krieges und auf seine Auswirkungen, die wir überall auf der Welt beobachten können. Denn irgendwo herrscht Krieg. Immer.

Bühne Damian Hitz, Kostüme Karin Jud, Musik Patrik Zeller, Licht Marc Hostettler, Dramaturgie Nikolai Ulbricht

IPHIGENIE IN AULIS: Agamemnon Nicolas Rosat, Menelaos Christian Baus, Klytaimnestra Sophie Hottinger, Iphigenie Sofia Elena Borsani, Achilles Grégoire Gros, Talthybios Julian-Nico Tzschentke

DIE TROERINNEN: Hekabe Wiebke Kayser, Kassandra Mira Wickert, Andromache Sophie Hottinger, Helena Sofia Elena Borsani, Menelaos Christian Baus, Talthybios Julian-Nico Tzschentke

HEKABE: Hekabe Wiebke Kayser, Polydoros/Polyxena Mira Wickert, Odysseus Grégoire Gros, Agamemnon Nicolas Rosat, Polymestor Christian Baus, Talthybios Julian-Nico Tzschentke

Premiere 18. Januar 2020 am Luzerner Theater