PETER PAN von David Greig nach J.M. Barrie

Peter Pan kommt eines Nachts zu Wendy, Michael und John und verführt die drei Geschwister, mit ihm nach Neverland zu fliegen – einem Ort voller Feenstaub und wilder Schlachten. Auf dieser fantastischen Insel kann jeder alles tun, wenn er nur daran glaubt – sogar fliegen. Hier leben Peter Pan und die „Verlorenen Jungs“. Gemeinsam bekämpfen sie Captain Hook und die berüchtigten Piraten. Alles ist purer Nervenkitzel, ein grosses spektakuläres Spiel. Nur eines gibt es hier nicht: Mütter. Neverland ist Sinnbild für die Unschuld der Kindheit, aber J. M. Barries Klassiker „Peter Pan“ erzählt auch die Geschichte von Verstossenen und Vergessenen.

Puppen Mervyn Millar (Significant Object), Bühne Damian Hitz, Kostüme Eva Krämer, Musik Patrik Zeller, Kampfchoreographie Salome Schneebeli, Licht Christoph Kunz, Dramaturgie Karolin Trachte 

Peter Pan Claudius Körber, Wendy Anna Blomeier, Mr. Darling/Captain Hook Matthias Neukirch, Mrs. Darling/Jenny Kornelia Lüdorff, Mr. Murphy/Smee Ludwig Boettger, John Dominic Hartmann, Michael Silvio Kretschmer, Slightly Benito Bause, Tootles Julian-Nico Tzschentke, Curly Jasper Engelhardt, Tigerlily Sarah Gailer, Tinkerbell Johanna Köster

Deutschsprachige Erstaufführung 11. November 2017 am Schauspielhaus Zürich

Fotos von Raphael Hadad

„„Peter Pan“ von J. M. Barrie ist das diesjährige Familien- und Weihnachtsstück am Zürcher Schauspielhaus. Hochspannung ist angesagt für Kinder ab sechs Jahren. Gefeiert haben an der Premiere vom Samstag aber auch die Erwachsenen.“ (blick.ch)

„Das Krokodil ist grandios, die Fee ebenfalls. (…) Zu gucken gibt es in diesem Stück (ab 6 Jahren) viel, Peter und die Kinder fliegen durch die Luft, am Fusse des Totenkopffelsens mit den leuchtenden Augen kommt es zum Kampf. Für den Showdown taucht auf der Bühne, die hier in ihrer ganzen eindrücklichen Tiefe genutzt wird, ein Piratenschiff auf: fahrbar, drehbar und sogar im Inneren bespielbar. (…) Ingo Berk konzentriert sich in seinem visuell beeindruckenden, kurzweiligen Familienstück (Fassung von David Greig, übersetzt von Barbara Christ) ganz auf die Geschichte vom Abenteuer, Kind zu sein.“ (Tages-Anzeiger)

„Regisseur Ingo Berk gibt Dampf und lässt keine Sekunde Langeweile aufkommen. Inmitten der märchenhaften Insellandschaft (Bühne Damian Hitz) entwickelt Berk mit dem feurigen Ensemble und unterstützt von atmosphärischer Musik (Patrik Zeller) und stimmigem Licht (Christoph Kunz) ein Spiel voller Spannung mit Witz und Schrecken.“ (Der Landbote)

„Es wird hochmotiviert gespielt, und die Ausstatter schöpfen aus dem Vollen: opulent die Wohnung der Darlings, köstlich bunt Neverland und mächtig das Piratenschiff. Und bei aller szenischen Klarheit und sprachlichen Verständlichkeit (Regie: Ingo Berk) schwebt auch ein Hauch Poesie über die Bühne.“ (NZZ am Sonntag)

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